Am 03.06.2006 verließen wir Grömitz, den Heimathafen der „FAIR WIND“ um uns
auf einen Törn der etwas anderen Art zu begeben.


Schiff
Typ: Albin Ballad (30’)
Werft: Albin Marin A.B. (Schweden)
Bj: 1977
LüA: 9,14 m
BüA: 2,96 m
TG: 1,65 m

Crew
Ursprünglich war der Törn für eine Crew von vier Seglern ausgelegt. Ein Mitsegler
musste leider kurzfristig absagen und so machten sich Jonny (Skipper), Michael und Uwe auf den Weg.

Der Törn beginnt
die „FAIR WIND“ verlässt den Yachthafen von Grömitz.

Boot und Crew im Hafen

Der Weg ist das Ziel - Chronologie eines Törns:
03.06.2006 Grömitz --> Gedser
04.06.2006 Gedser --> Ystad
05.06.2006 Ystad --> Kåseberga
06.06.2006 Kåseberga --> Vang (Bornholm)
07.06.2006 Vang --> Christiansø
08.06.2006 Christiansø --> Kolberg
09.06.2006 + Hafentag +
10.06.2006 Kolberg --> Dievenow
11.06.2006 Dievenow --> Swinemünde
12.06.2006 Swinemünde --> Kamp
13.06.2006 Kamp --> Karlshagen
14.06.2006 Karlshagen --> Stralsund
15.06.2006 Stralsund --> Vitte (Hiddensee)
16.06.2006 Vitte --> Kühlungsborn
17.06.2006 Kühlungsborn --> Grömitz
 

Zusammenfassung:
Am Ende des Törns lagen 615 sm im Heckwasser der „FAIR WIND“ und ein
Seesack voller neuer Eindrücke in den Köpfen der Crew.

Zum Abschluss sei noch erwähnt, dass uns „Rasmus“ ein ideales Wetter während des Törns zum Geschenk gemacht hat. Anfangs sah es nach einem überwiegend durch warme Sachen geprägten Törn aus, dann jedoch wurde es immer wärmer und erst als unsere Reise beendet und die FAIR WIND wieder in Grömitz festgemacht war, setzte völlig unerwartet ein Gewitterschauer ein.

Die Segelreise führte uns durch die drei Ostseeländer, Dänemark, Schweden und
Polen. Wir durften die Schönheit und Ruhe kleiner, beschaulicher Häfen wie z.B.
Vang (Bornholm), Christiansø, Dievenow und Kåseberga erleben, man zeigte uns,
dass man auch ohne Autoverkehr auf Hiddensee leben kann und ließ uns die
Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft unserer Ostsee-Nachbarn spüren.

Bedauerlich war es nur, dass durch die zeitlich zu knapp bemessene Törnplanung
einige schöne Häfen und Plätze nur noch zur Nachtruhe dienten, da der Törn von
vielen relativ „langen Schlägen“ geprägt war, die erst spät in der Nacht oder sogar früh am Morgen absolviert waren. Ein Hafentag ist zu wenig.
Ich glaube, dass ich im Namen der ganzen Crew spreche, wenn ich sage, dass wir eine schöne Zeit zusammen verbracht haben und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wieder einmal zusammen segeln werden.
Die FAIR WIND und ich freuen uns schon jetzt auf den Moment, die Leinen wieder
an Deck zu nehmen und zu sagen … „einfach zusammen segeln“.
 

Mast- und Schotbruch
Jonny
 

 

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